Evangelisch-Lutherische
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Markt Schwaben
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Begegnungs-Reise nach Israel / Palästina 2019 und 2022

Reise 2022 - bisherige Planung

Nächste Studien- und Begegnungsreise nach Israel/Palästina:
Sa. 26. Februar bis So. 6. März 2022, 9 Tage in den Faschingsferien.

2 Nächte im Pilgerhaus in Tabgha am See Genezareth, 3 Nächte im Österreichischen Hospiz in Jerusalem, 3 Nächte im Gästehaus der Evangelischen Weihnachtskirche in Bethlehem, wieder die wichtigsten Orte und interessante Begegnungen, ähnlich wie 2019, aber anders.

Interessenten können sich im evangelischen Pfarramt melden. Tel. 08121-40040.

 

Die Reise 2019 war so ...

6.-14. November 2019, 9 Tage

1 Reisegruppe in Jerusalem auf dem Ölberg, im Hintergrund der Tempelberg

1,be,19

Im November 2019 war eine 24-köpfige Reisegruppe unter Leitung von Karl-Heinz Fuchs, evangelischer Pfarrer der Philippuskirche Markt Schwaben, insgesamt neun Tage in Israel und Palästina unterwegs. Auf dem Programm standen neben den bekannten biblischen Orten des Heiligen Landes wie See Genezareth und Berg der Bergpredigt, Totes Meer und Wüste, Jerusalem und Bethlehem  Begegnungen mit ganz unterschiedlichen Menschen, die einen Einblick in die schwierige politische Lage gaben, die sich nach dem Plan von US-Präsident Donald Trump weiter zuspitzt, und die zugleich zeigen, wie sie sich mutig für ein friedliches Miteinander engagieren.

Ausschreibung für die Reise als pdf ...

Bericht eines Reiseteilnehmers im Münchner Merkur als pdf ...

Tag 1 Anreise

2 Anreise, über Tel Aviv2,be,19

Tag 2: Nazareth und See Genezareth

3 Nazareth3,be,19

 

 

 

 

 

 

 

4 Berg der Seligpreisungen 4,be,19

 

 

 

 

 

 

 

5 Brotvermehrungskirche Tabgha 5,be,19

 

 

 

 

 

 

 

6 Im Boot auf dem See Genezareth 6,be,19

 

 

 

 

 

 

 

7 Eli Kedem berichtet über das Kibbuz Maagan und die Kibbuz-Bewegung 7,be,19

 

 

 

 

 

 

 

Der Israeli Eli Kedem berichtete der Gruppe  über die Entstehung  der Kibbuz-Bewegung  Anfang des 20. Jahrhunderts. Die Einwanderer aus Russland waren von kommunistischen Gedanken bestimmt und hatten ursprünglich kein Privateigentum. Die allgemeine gesellschaftliche Entwicklung hat dazu geführt, dass inzwischen privater Besitz möglich ist.

Maagan wurde 1946 durch Holocaust-Überlebende aus Siebenbürgen gegründet und lebte von der Landwirtschaft. Heute ist der Hotelbetrieb ein wichtiges Standbein. Auch arbeiten Mitglieder außerhalb des Kibbuzes. Das Leben im Kibbuz ist besonders attraktiv für Kinder, die mit Gleichaltrigen aufwachsen, und für Senioren, die im Dorf gut versorgt sind. Die Gruppe übernachtete zweimal in den Bungalows von Maagan an der Südspitze des Toten Meeres und erfreute sich am direkten Zugang zum See.

8 Sonnenaufgang am See Genezareth8,be,19

 

 

 

 

 

 

 

Tag 3: Masada und Totes Meer

9 Masada in der Wüste am Toten Meer 9,be,19

 

 

 

 

 

 

 

10 Die Gruppe auf Masada 10,be,19

 

 

 

 

 

 

 

11 Blick von Masada in die Wüste Juda 11,be,19

 

 

 

 

 

 

 

12 Im Toten Meer 12,be,19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

13 Blick in das Wadi Kelt und auf das Georgskloster 13, be,19

 

 

 

 

 

 

 

14 Die Reisegruppe auf dem Aussichtspunkt in das Wadi Kelt14,be,19

15 Ankunft in Jerusalem bei Sabbatbeginn 15, be,19

 

 

 

 

 

 

 

Tag 4: Jerusalem: Altstadt und Ölberg

16Jerusalem, Österreichisches Hospiz

16,be,19

 

 

 

 

 

 

 

17 Blick vom Turm der evangelischen Himmelfahrtskirche in Jerusalem 17,be,19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

18 Pfarrerin Zander in der Himmelfahrtskirche 18,be,19

 

 

 

 

 

 

 

Die evangelische Pfarrerin Gabriele Zander ist an der evangelischen Himmelfahrtskirche auf dem Ölberg  in Jerusalem angestellt. Sie hält für die Gruppe eine Morgenandacht, beschreibt ihre Arbeit für die Deutschen im Heiligen Land und für Touristengruppe.

Auch gibt sie einen Einblick in das schwierige Miteinander von Israelis und Palästinenser, das ihr zum Beispiel darin begegnet, das Gemeindeglieder zu beiden Seiten Kontakte haben oder von beiden Seiten kommen: Voluntäre in Israel und Palästina, Mit Israelis oder mit Palästinensern verheiratete Deutsche.

19 Evangelische Himmelfahrtskirche in Jerusalem 19,be,19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

20 Im Garten Gethsemane 20,be,19

 

 

 

 

 

 

 

21 Garten Gethsemane, Kirche der Nationen, Ölberg 21,be,19

 

 

 

 

 

 

 

22 Klagemauer zum Sabbatende 22,be,19

 

 

 

 

 

 

 

23 Unterricht vor der Klagemauer 23,be,19

 

 

 

 

 

 

 

24 Abendrunde im Garten des Österreichischen Hospizes 24,be,19

 

 

 

 

 

 

 

Tag 5: Jüdisches Jerusalem und Grabeskirche

25 Sonnenaufgang über dem Tempelberg 25,be,19

 

 

 

 

 

 

 

26 Grabeskirche am Morgen 26,be,19

 

 

 

 

 

 

 

27 Blick in ein Grab in der Grabeskirche 27,be,19

 

 

 

 

 

 

 

28:: Abschied von Reiseleiterin Ramzia Sabbagh27b,be,19

29 Abendstimmung über dem Basar bei der Erlöserkirche 28,be,19

 

 

 

 

 

 

 

30 Ada Gorni berichtet über Machsom Watch 29,be,19

Die Israelin Ada Gorni, Mitarbeiterin bei  der Menschenrechtsorganisation Machsom Watch, berichtete  im Österreichischen Hospiz in  Jerusalem, in dem die Gruppe drei Nächte hatte, über das israelische Unrecht gegen Palästinenser und ihren Einsatz für die Unterdrückten, insbesondere an den Checkpoints, den Grenzstationen zwischen Israel und Palästina und auch innerhalb des palästinensischen Gebietes.

Warum sie das macht und dafür auch Anfeindungen von israelischer Seite in Kauf nimmt, fragte sie die Gruppe. Ihre Antwort:

„Ich möchte gerne eine stolze Israelin sein.“ Und so setzt sich neben anderen, vor allem älteren israelischen Frauen, dafür ein, dass die Menschenrechte von Palästinenser beachtet werden.

Tag 6. Samaritaner, Nablus und Sebaste

31Samaritanischer Rabbi und Reiseleiterin Faten Mukarker30,be,19

32 Kirche am Jakobsbrunnen in Nablus31,be,19

 

 

 

 

 

 

 

33 Am Jakobsbrunnen 32,be,19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

34 Sebaste bei Nablus 33,be,19

 

 

 

 

 

 

 

35 Brauerei in Taybeh 34,be,19

 

 

 

 

 

 

 

Tag 7: Hebron und Weinberg der Familie Nassar

36 Tag 7: Altstadt Hebron, Basar mit Drahtgitter gegen Müll der israelischen Siedler 35,be,19

 

 

 

 

 

 

 

Beim Gang durch die palästinensische Altstadt von Hebron sieht die Gruppe im Basar das Drahtgitter, das Müll und die Steine abhält, das im Obergeschoss lebende jüdische Siedler auf die Geschäftsstraße hinab werfen, um die Händler und Käufer zu schikanieren und zu vertreiben.

Ein Ladenbetreiber (links) und der palästinensische Reiseleiter Kamal Mukarker (ganz rechts) erklären die Vorgehensweise der jüdischen Siedler in Hebron und das schwierige Leben für die palästinensischen Geschäftsleute und Bewohner der Stadt.

37 Hebron, Patriarchengräber ... 36,be,19

 

 

 

 

 

 

 

38... im muslimischen Teil 38,be,19

39 ... im jüdischen Teil39,be,19

40 Jüdische Begrüßung in Hebron40,be,19

41 Gang durch die Geisterstraße in Hebron 41,be,19

 

 

 

 

 

 

 

42 Abendmahl auf dem Weinberg der Familie Nassar, im Hintergründ jüdische Siedlung und Tora-Schule 42,be,19

 

 

 

 

 

 

 

Die Gruppe besuchte den Weinberg der Familie Nassar. Seit 30 Jahren kämpft die Familie gewaltlos gegen den Landraub durch jüdische Siedler.

Auf dem Weinberg mit Blick auf die jüdische Siedlung Neve Daniel und eine Thora-Schule feierte die Gruppe das Abendmahl in dem Vertrauen, dass Gottes Kraft uns stärkt und in den Gewaltlosen wirkt.

Die Familie Nassar kämpft unter dem Motto: "Wir weigern uns, Feinde zu sein." Daoud Nassar war schon mehrmals in Markt Schwaben.

43 Beim Schnitzer Jack Giacaman in Bethlehem 43,be,19

 

 

 

 

 

 

 

Jack Giacaman und seine Familie haben eine Werkstatt, in der Krippen, Christbaumanhänger und andere Kunstwerke aus Olivenholz hergestellt werden.

Der katholische Palästinenser zeigt der Gruppe, wie er Anhänger aus dem harten Holz aussägt.

44 Abendessen in Abu Gubran in Bethlehem 44,be,19

 

 

 

 

 

 

 

Tag 8. Bethlehem und Dar al-Kalima

45 Tag 8: Laden der Evangelischen Weihnachtskirche 45,be,19

 

 

 

 

 

 

 

46 In der Geburtskirche in Bethlehem 46,be,19

 

 

 

 

 

 

 

47 Geburtsgrotte 47,be,19

 

 

 

 

 

 

 

48 Singen in der Geburtsgrotte 48,be,19

 

 

 

 

 

 

 

49 Auf den Hirtenfeldern in Bet Sahour 49,be,19

 

 

 

 

 

 

 

50 Dar al-Kalima, die Schule 50,be,19

 

 

 

 

 

 

 

51 Pfarrer Dr. Mitri Raheb in Dar al-Kalima 51,be,19

 

 

 

 

 

 

 

In Bethlehem besuchte die Gruppe die Einrichtung Dar al-Kalima, "Haus des Wortes" genannt, mit Schule und Fachhochschule. Pfarrer Dr. Mitri Raheb, im Oktober 2019 noch zu Besuch in Markt Schwaben, begrüßte die Gruppe und schilderte die schwierige Land für die Palästinenser.

Dennoch bleiben er und seine Mitarbeitenden dabei, Zeichen der Hoffnung zu setzen und junge Menschen auszubilden, dass sie für ein friedliches Miteinander einsetzen.

Die Gruppe konnte an der Preisverleihung für einen Fotowettbewerb teilnehmen und staunen, welch eindrückliche Fotos zum Alltag im Land junge Frauen und Männer geschossen hat.

52 Foto-Preisverleihung im College von Dar al-Kalima 52,be,19

 

 

 

 

 

 

 

Tag 9: Mauer, Jaffa und Heimreise

53 Evangelische Weihnachtskirche 53,be,19

 

 

 

 

 

 

 

54 Die Mauer am Grab der Rahel 54,be,19

 

 

 

 

 

 

 

55 Die Mauer innerhalb der Stadt Bethlehem 55,be,19

 

 

 

 

 

 

 

56 Strand in Jaffa, im Hintergrund Tel Aviv 56,be,19

 

 

 

 

 

 

 

Nächste Studien- und Begegnungsreise nach Israel/Palästina:
Sa. 26. Februar bis So. 6. März 2022, 9 Tage in den Faschingsferien.

Unverbindliche Informationen, Ausschreibung und Anmeldeformulare: Evang.-Luth. Pfarramt Markt Schwaben
Martin-Luther-Str. 22, 85570 Markt Schwaben
Tel. 08121-40040     Fax: 08121-46945
Mail: pfarramt(at)marktschwaben-evangelisch,de

Wer möchte, dass ein Bild herausgenommen wird, bitte ein kurzes Mail an das Pfarramt: pfarramt(at)marktschwaben-evangelisch,de

Fotos:Karl-Friedrich Freitag, Karl-Heinz Fuchs, Manfred Kabisch. Die Fotos sind niedrig aufgelöst, damit sie schnell geladen werden und nicht weiterverwendet werden können.

Karl-Heinz Fuchs, 15.2.2020

 

Informationen zu früheren Reisen:

Israel-Palästina--Reise 2008 (15 Tage)

Ausführliche Tagebücher der letzten beiden Reisen

Israel-Palästina--Reise 2008 (15 Tage) als pdf ...

Israel-Palästina-Reise 2006 (10 Tage) als pdf ...

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Die Fünf C`s der Schule "Dar al-Kalima" in Bethlehem

Creativity - Kreativität, Communication - Kommunikation, Christianity – Christliche Werte, Critical Thinking – Kritisches Denken Commintment to our Palastinian Communitiy – Einsatz für unsere palästinensische Gesellschaft.


Förderverein Bethlehem Akademie Dar al-Kalima

Über den Förderverein werden Spenden für Schule, Fachhochschule und andere Einrichtungen von Dar al-Kalima nach Bethlehem geleitet.

Die Homepage ...


Interessantes im Internet

www.annadwa.org
Internationales  Begegnungszentrum Bethlehem, Evangelische Weihnachtskirche, Glaskunstwerke, Evangelische Schule „Dar al-Kalima“, Einrichtungen von Pfarrer Dr. Mitri Raheb, annadwa ist das arabische Wort für Begegnung

www.ochaopt.org
UN-Menschenrechts- Beobachtung, Karten zu Checkpoints und Mauer

www.machsomwatch.org
Berichte der Frauen der israelischen Organisation Machsom Watch (Roni Hammermann)

www.arij.org
Beobachtung der israelischen Kolonisierung (mit Satelliten- Fotos)

www.openbethlehem.org
Zur Mauer

www.gush-shalom.org
Israelische Friedensorganisation, Uri Avnery